Die weltweite Gemeinde Jesu Christi wird in
jeder einzelnen Ortsgemeinde sichtbar.
Der Herr Jesus Christus gab ihr mit der Einsetzung
einen offiziellen Charakter.
Die Gemeinde Jesu Christi besteht allein aus Wiedergeborenen.

Im Rahmen der Evangelischen Allianz fühlen wir uns
mit allen Glaubenden verbunden.

 

 

 

 

Äußere Ausdrucksformen

Der Herr Jesus Christus selbst setzte zwei symbolhafte Elemente des Glaubens ein, die wir lehren und praktizieren:

 

Abendmahl

Die Mahlfeier ist ein Privileg der Nachfolger Jesu Christi, die mit anderen Glaubenden zusammen Brot und Wein nehmen, zum Gedächtnis des Herrn und die so Seinen Tod verkündigen, bis Er wiederkommt. Zum Abendmahl heißen wir jeden willkommen, der zu persönlichem Glauben an den Herrn Jesus Christus gekommen ist, und das Verlangen hat, Ihm gegenüber gehorsam zu sein.

 

Taufe

Jeder, der zu persönlichem Glauben an den Herrn Jesus Christus Gekommene, ist aufgefordert sich taufen zu lassen. Die Taufe drückt in symbolischer Form die bereits geschehene Identifikation des Glaubenden mit dem Tod, dem Begräbnis und der Auferstehung des Herrn Jesus Christus aus. Sie bezeichnet einen Schritt des Gehorsams gegenüber Jesus Christus als Herrn auf der Basis des neuen Lebens.


Gliedschaft in der Gemeinde

Die Gliedschaft in der Gemeinde bringt verschiedene Verantwortungen mit sich, von denen das Hauptgebot das ist, einander zu lieben, wie der Herr Jesus Christus uns geliebt hat.

Dies schließt das Gebet füreinander, die gegenseitige Ermutigung und ein Mitteilen und Tragen der Lasten mit ein, sowie Gastfreundschaft und ein aktives Sich-Umeinander-Kümmern. Ebenso ist jeder aufgefordert, die Aktivitäten der Gemeinde nach seiner Begabung zu unterstützen und finanziell mitzutragen.


Geistliche Gaben

Jeder Glaubende wird vom Heiligen Geist mit geistlichen Gaben betraut, die der Geist Gottes so gibt, wie Er will.

Sinn der geistlichen Gaben ist die gegenseitige Auferbauung in der Gemeinde sowie das Zeugnis nach außen. Jeder Glaubende hat die Aufgabe, die ihm von Gott gegebenen Gaben zum Wohl der Gemeinde einzusetzen.


Autonomie der Ortsgemeinde

Die einzelne Ortsgemeinde ist unabhängig von übergeordneten, menschlichen Organisationsstrukturen  und verwaltet sich selbst unter der Führung Gottes; sie ordnet sich der Autorität des Wortes Gottes, der Herrschaft  Jesu Christi und der Leitung des Heiligen Geistes unter. Zur gegenseitigen geistlichen Unterstützung und Korrektur pflegt sie Kontakt zu anderen Gemeinden Jesu Christi.


Gemeindeleitung

Die Leitung der Gemeinde geschieht durch mehrere Älteste. Der Heilige Geist beruft und begabt solche Männer, Vorbilder, Lehrer, Hirten und Aufseher zu sein, die für die Glieder der Gemeinde entsprechend dem Wort Gottes Sorge tragen. Es ist die Verantwortung der Gemeindeglieder ihre Ältesten anzuerkennen und sie in allen Fragen, die das Gemeindeleben betreffen, zu unterstützen.


Gemeindezucht

Die Ältesten tragen die Verantwortung eines ordentlichen Lebenswandels aller Gemeindeglieder was in notwendigen Fällen ein öffentliches Zurechtweisen von offensichtlich in Sünde lebenden Glaubenden mit einschließt, bis hin zu dem Schritt eines Gemeindeausschlusses, mit dem Ziel der Zurechtbringung.


Jesus Christus der Mittelpunkt

In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.

Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.

Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen;

und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn.

Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe;

denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen

und durch ihn alles mit sich zu versöhnen indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist.

 

Kolosser 1:14-20

 

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